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Virtuelles Museum
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1. Museum
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Die Mikroskope sind die älteste Erzeugnisgruppe der Firma Carl Zeiss. 1847 wurde das erste Zeiss-Mikroskop (Lupen-Mikroskop) verkauft. Ab 1852 sind konstruktive Neuerungen beim Mikroskopbau durch Zeiss (feststehender Objekttisch und bewegliche Linsenhalterung) eingeführt worden. 1857 wird das erste Stativ der zusammengesetzten Mikroskope hergestellt. Zeiss baute in den ersten Jahren acht Stativformen (O, I, Ib, II, IIIb, IIIc, IV, V). Verschiedene Kombinationen von Objektivsystemen (A, B, C) und Okularen (1, 2, 3, 4) waren wählbar. Mit Abbe (planmäßige Herstellung der Mikroskop-Optik auf Grundlage optischer Gesetze) und Schott (Schmelzung neuer optischer Gläser) beginnt 1879 ein Generationsschub für die Mikroskope. 1886 wird die Fertigstellung des 10.000. Zeiss-Mikroskops gefeiert. 1903/04 wird das UV-Mikroskop (August Köhler) gebaut. 1906 folgt das Spaltultramikroskop (Henry Siedentopf, Richard Zsigmondy). Ab 1925 kommen die neuen Zeiss-Formen, Stativ E, Übergangsstativ U (Antrieb der Feinbewegung, seit 1920 nach Franz Meyer, nach unten, in die Kippachse verlegt) und 1931 das Stativ L (neue Formgebung und Anordnung der Einzelteile, schrägstehendes Okularrohr) auf den Markt. 1931 werden binokulare Lupenmikroskope (industrielle Arbeitsinstrumente für Serienprüfungen) gefertigt. 1936 konstruiert Dr. Kurt Michel das Ultraphot, ein Kamera-Mikroskop. Nach der Idee von Prof. F. Zernike zum Phasenkontrastverfahren werden seit 1938 Objektive und erforderliche Einrichtungen für Phasenkontrast-Mikroskope hergestellt. Es folgt das stereoskopische Präpariermikroskop XV. Epi-Mikroskop, Neophot, kleines Metallmikroskop (Auflichtmikroskope für die Metallprüfung, Prof. Friedrich Hauser) sind weitere Erzeugnisse dieser Produktgruppe.
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